Aloe Vera und Naturheilkunde

Aloe Vera in der Naturheilkunde

Gesundheitsreformen, hier gilt ein altes Sprichwort mehr denn je: “Jede Medaillie hat 2 Seiten” .

Immer mehr wird jeder Einzelne dazu gezwungen die Verantwortung für seine Gesundheit selbst zu übernehmen. Dadurch resultiert ein wachsendes Interesse an natürlichen Heilverfahren. Hierdurch erleben Heilpflanzen wie Aloe Vera eine echte Renaissance.  Oftmals haben Naturheilmittel so gut wie keine Nebenwirkungen .  Somit ist es für den Laien nicht all zu schlimm wenn er einmal nicht das richtige Mittel für sich herausfindet. Die Nebenwirkungen sind meistens nur sehr gering.

Homöopathische Zubereitungen

Homöoparthie heißt übersetzt nicht anderes als “Heilen mit Ähnlichem”. In der Medizin spricht man von der Alloparthier dem “Heilen mit entgegen gesetzt Wirkendem”. Hierbei wird die Ursache der Krankheit unbeachtet gelassen und es werden nur die Symptome behandelt.

In der Homöoparthie wird der Körper als ein gleichgesinnter Partner gesehen. Er wird soweit gelenkt, dass die Selbstheilungskräfte aktiviert werden.  Teilweise klingt es paradox, denn er heilt Krankheiten mit der Substanz die bei einem gesunden menschen ähnliche Krankheitssymptome auslösen würde.  Die Wirkungsumkehr wird hierbei durch die sogenannte Potenzierung hervorgerufen. Es wird nur so wenig verabreicht, dass die Mittel im Körper meist nicht mehr nachweisbar sind. Somit können sogar toxische (giftige) Substanzen verabreicht werden.

Was sind Potenzen?

Die Potenzierung homöoparthischer Mittel erfolgt nach folgendem Schema:

  • Ein Tropfen einer so genannten Ur Tinktur wie zum Beispiel reines Aloe Vera mit 9 Tropfen Alkohol und 10 Schüttelschlägen ergibt Aloe D1
  • 1 Tropfen von dieser Mischung (Aloe D1) mit erneut 9 Tropfen Alkohol und weiteren 10 Schüttelstößen ergibt Aloe D2

So kann man es nach belieben fortsetzen. Um so höher die Potenz , desto wirksamer ist das Arzneimittel

 

Gute Erfolge bei chronischen Beschwerden

Bei einer Selbstmedikation sollte man auf niedrige Potenzen zurückgreifen wie etwa Aloe D6. Höhere Dosen gehören dann schon eher in die Hände von Fachkundigen. Gerade bei chronischen, immer wider kehrenden Krankheiten kommt der Laie meist nicht weiter. Es gilt die Ursprungserkrankung herauszufinden. Diese muss im Rahmen einer Konstitutionsbehandlung ausgeheilt werden. Hiermit lässt sich gerade bei chronischen Beschwerdebildern sehr viel bewirken.

 

Wann hilft homöopathische Aloe Vera?

Wie wir eben gelesen haben behandeln wir Gleiches mit Gleichem. Zum Beispiel ist das Aloin, was ja Durchfall auslöst in geringen Dosen ein Mittel GEGEN Durchfall und Beschwerden im Magen Darm Bereich.

Wichtig ist zu wissen da gewisse Ätherische Öle die Wirkung von homöoparthischen Arzneimittel zu nichte machen kann. Zum Beispiel Pfefferminz- oder Eukalyptusöl welche viel in Zahnpasten vorkommen.

Grenzen der Selbstbehandlung

in folgenden Fällen sollten Sie sich definitiv einem Heilpraktiker oder naturheilkundlich arbeitenden Arzt wenden:

  • wenn der Allgemeinzustand sehr schlecht ist
  • Sollte Fieber auftreten während der Erkrankung
  • Sollte sich das Beschwerdebild verändern
  • In einer Schwangerschaft
  • in einer schweren nervlichen oder psychischen Krise
  • bei einer schweren chronischen Krankheit
  • bei kranken Säuglingen oder Kindern

Lebenselixiere als Energiespender

Schon Paracelsus war bedacht darauf bestimmte Substanzen stetig zu verbessern. Er strebte danach die in der Natur vorkommenden  Heilstoffe zu verbessern und gleichzeitig wesentlich ergiebiger zu machen. Im Mittelalter haben Seher wie Nostradamus schon das Lebenselixier in dem Aloe Vera eine wichtige Rolle spielt gesehen. Teilweise werden heute noch Produkte nach den damaligen original Rezepten hergestellt.